2014

26.11.2014

Europa darf seine Seele nicht verlieren

Der Papst in Straßburg

Franziskus sagte unter anderem in Straßburg:

„Es ist der Moment gekommen, den Gedanken eines verängstigten in sich selbst verkrümmten Europas fallen zu lassen, um ein Europa zu erwecken und zu fördern, das ein Protagonist ist von Wissenschaft, Kunst, Musik, menschlichen Werten und auch Träger des Glaubens ist.“

Europa muss wieder zu seinen Werten zurückfinden welche , von dem die Gründungsväter des europäischen Friedensprojekts namens Union beseelt waren: „Das Vertrauen auf den Menschen, und zwar weniger als Bürger und auch nicht als wirtschaftliches Subjekt, sondern auf den Menschen als eine mit transzendenter Würde begabte Person.“

Wir sind eine Union mit 500 Millionen Menschen, welche eine über 2000 jährige kulturelle Geschichte haben (je nach Sichtweise sogar über 3000 Jahre). Aus diesen Erfahrungen können und sollten wir die Lösungen für eine menschenwürdige Gesellschaft täglich vorantreiben, auch wenn es in Europa Ländern wie Russland und Türkei derzeit sehr schwer fällt.


25.11.2014

Die Türkei und die Rechte der Frauen

In der Welt vom 25.11.2014 wurde von Boris Kálnoky unter anderem wie folgt berichtet:

Wie ernst ist es der türkischen Regierung mit den Rechnten der Frauen? Hierzu organisierte das Familienministerium zusammen mit der Frauenorganisation Kadem (Frauen und Demokratie) eine Konferenz, die Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan höchst persönlich eröffnete.

Die Zeitung "Cumhuriyet" berichtete, allein in diesem Jahr seien bislang 260 Frauen von ihren Männern, Ex-Männern oder Lebenspartnern ermordet worden. Im vergangenen Jahr seien es 214 Todesopfer gewesen. Über die Zahlen kann man vermutlich streiten, polizeilichen Angaben zufolge wurden im Jahr 2013 "nur" etwas mehr als 60 Frauen Opfer, andere Organisationen sprechen von 130. Unstrittig hingegen ist, dass dokumentierte Gewalt gegen Frauen zunimmt.

Dabei schließen diese Zahlen sogenannte Ehrenmorde gar nicht nicht mit ein – das sind vor allem junge Frauen oder Mädchen, die von ihren eigenen Familien umgebracht werden, weil sie beispielsweise Jeans tragen oder mit einem Mann gesprochen haben. Auch da geht der Trend nach oben. Insgesamt meldete das türkische Justizministerium im Jahr 2010 einen Anstieg bei Frauenmorden um 1400 Prozent von 2003 bis 2010 – danach jedoch wurden die Zahlen angesichts des öffentlichen Aufschreis neu "durchgerechnet" und reduziert.

Krudes Frauenbild

Der Handlungsbedarf ist also groß, und so wurde Erdogans Rede mit Spannung erwartet. In der Türkei ist seine persönliche Macht kaum noch eingeschränkt, und so prägt sein Wort zunehmend die Politik und die Haltung der Staatsorgane. Was aber tat er? Statt über die Rechte der Frauen zu sprechen, widmete er sich den Pflichten. Er verteidigte die Logik, die hinter der Gewalt gegen Frauen steckt.

Die besagt, dass Frauen ihren Männern gegenüber Pflichten haben – die Ehre ihres Mannes und der Familie "rein" zu halten und Kinder zu gebären. Werden diese Pflichten verletzt, so wähnen sich Ehrenmörder im Recht, strafen zu dürfen.

"In unserer Religion haben Frauen Pflichten", sagte Erdogan, und schlug damit genau jenen Ton an, den auch viele gewaltbereite Ehemänner bemühen. Zuvor hatte bereits sein Stellvertreter Bülent Arinc gesagt, "Keuschheit" sei sehr wichtig und Frauen sollten wissen, was sie nicht tun dürfen – zum Beispiel in der Öffentlichkeit lachen.

Als eine solche "Pflicht" nannte Erdogan vor allem, Mutter zu werden und Kinder großzuziehen. "Aber Feministen verstehen das nicht", sagte er. "Sie lehnen die Idee von Mutterschaft ab." Das mache aber nichts, denn "uns genügen jene, die es verstehen".

Gleichberechtigung widernatürlich

Gleichheit zwischen Mann und Frau? Das könne es nie geben, denn es sei wider die Natur, sagte Erdogan. Gleichwertigkeit, das sei erstrebenswert. Aber nicht Gleichheit. Frauen seien beispielsweise für viele Arbeiten nicht geeignet. Und Erdogan hat auch eine Begründung parat: Das Wesen der Frauen und ihre körperlichen Voraussetzungen seien anders als bei Männern.

Was eine solche Mentalität in der Gesellschaft bewirkt, zeigt der sogenannte Gender-Gap-Bericht des Weltwirtschaftsforums. Er misst die wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancengleichheit von Frauen in mehr als hundert Ländern. Die Türkei rangiert im jüngsten Bericht (2014) auf Platz 125 von 142 Ländern. Nicht, dass Frauen nicht arbeiten würden: Zu ihren von Erdogan erwähnten "Pflichten" gehört auch, dass Hunderttausende unentgeltlich in kleinen Familienbetrieben mitschuften.

Erdogans Ansichten über die Rolle der Frau sind in der Türkei umstritten. In seiner Zeit als Ministerpräsident und Chef der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP hatte er mit der Aussage für Diskussionen gesorgt, jede Frau solle mindestens drei Kinder haben. Erdogan ist seit August Staatspräsident der Türkei.

Ich stelle mir folgende Fragen:

Wollte die Türkei nicht in die europäische Union?

Wie reagiert die Bevölkerung und insbesondere die Frauen auf die Einstelleungen des Herrn Erdogan?

Für mich wird immer deutlicher, dass die Aufklärung im Islam nicht stattgefunden hat. Was war der Islam für eine tolerante und großartige Kultur.


23.11.2014

Es ist erstrebenswert brav zu sein

(Auszüge aus der Welt vom 24.11.2014)

Präsident Putin wirft dem Westen in scharfem Ton „Heuchelei“ gegenüber Russland vor. Moskau werde nur als Partner akzeptiert, wenn es „brav“ sei. 

Russland will sich nach den Worten von Präsident Wladimir Putin durch die Ukraine-Krise nicht in die Isolation treiben lassen. "Ein Eiserner Vorhang würde uns zum Verhängnis werden", sagte Putin in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. "Wir werden diesen Weg auf keinen Fall beschreiten, und niemand wird eine Mauer um uns errichten."

Putin versicherte zugleich, die vom Westen verhängten Sanktionen, das Sinken des Ölpreises und der Verfall der Landeswährung Rubel hätten keine "katastrophalen Folgen" für die Wirtschaft.

Die Strafmaßnahmen der USA und der EU haben den Abschwung der russischen Wirtschaft beschleunigt. Ohnehin macht der sinkende Rohölpreis dem Energieexporteur zu schaffen. Seit Jahresbeginn hat zudem der Rubel gegenüber dem Dollar fast 30 Prozent an Wert verloren.

"Westen mag Russland nur, wenn es 'brav' ist


Putin warf dem Westen in scharfem Ton "Heuchelei" gegenüber Russland vor. Moskau werde von den USA und der EU nur als Partner akzeptiert, wenn es "brav" sei. "Wenn sich Russland das Recht nimmt, seine Interessen zu schützen, ändert sich das Verhältnis sofort", sagte Putin in dem Tass-Interview. 

Mein Kommentar:

Ich wünsche mir nur noch brave Menschen und insbesondere brave Politiker, dann hätten wir sicherliche eine friedliche Welt. Eine Welt welche jedem Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.


22.11.2014

Die Grünen und die Freiheit

An diesem Wochenende begehen die Grünen ihren Bundesparteitag in Hamburg. Am heutigen Sonnabend war u.a. das Thema Freiheit ein Punkt der Tagesordnung. Aus den Medien ist zu lesen, dass man den Begriff Freiheit unter anderem an folgenden Punkten festmachte:

Frau Birthler nahm sich die Freiheit das rot-rot-grüne Bündnis in Thüringen zu verdammen

Frau Rothe-Beinlich entgegnete: Man will sich nicht 25 Jahre von der CDU regieren lassen. Freiheit sei auch mit den Linken ein Bündnis einzugehen.

Andere Delegierte meinten, 

 - Hartz IV Empfänger sind unfrei

 - Lehrer an religösen Schulen dürfen nicht versetzt werden wenn sie geschieden werden

 - ich streiche meinen Kindern Nutella aufs Pausenbrot

und viele andere Merkwürdigkeiten.

Über den Reggie-Day musste man 2mal abstimmen.

Liebe Grüne wann kommt ihr endlich in der Realität an und befasst Euch mit Themen, welche die Bürger interessieren. Geht mal nach Baden-Württemberg wo ein Ministerpräsident Euch das vormacht.


21.11.2014

Der IS und seine schöne starke Gegnerin 

(Auszug aus der Welt vom 21.11.2014)

Königin Rania von Jordnanien wendet sich mit klaren Worten an die arabischen Staaten: Sie gibt ihnen eine Mitschuld am Erfolg der Terrormiliz IS. Deren Taten müssten jeden Araber „vor Wut kochen“ lassen.

Bei der Eröffnung der 5. Medienkonferenz in dem Golfemirat Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) hielt Königin Rania eine viel beachtete Rede. 

Hier Auszüge:

Die Extremisten wie jene des selbst ernannten Islamischen Staates (IS) seien im Begriff, die Identität der arabischen Nationen zu kidnappen und zu missbrauchen, sagte Rania. Sie forderte die arabisch-islamische Welt auf, sich zu wehren und für das Image des Islam zu kämpfen, bevor es von den Islamisten endgültig zerstört wird. In ihrer sehr emotionalen Rede verurteilte sie "den Frontalangriff auf unsere Werte als Volk". Die Araber müssten von den militanten Terroristen ihre Geschichte, ihre Identität zurückfordern und zurückerobern.

Mit ihren gewaltverherrlichenden Videos, die Enthauptungen und Vergewaltigungen zeigten, verändere der IS die Wahrnehmung der arabisch-islamischen Nationen in der Weltöffentlichkeit. "Das ist es, was der IS uns antut, allen von uns", sagte Rania. "Eine kleine Minderheit areligiöser Extremisten nutzt die sozialen Medien, um unsere Geschichte umzuschreiben, unsere Identität zu kidnappen und uns zu diskreditieren."

"Das ist ihre Version der arabischen Welt, ihr Plot, ihre historische Erzählung und Interpretation. Es sind ihre Helden. Und der Rest der Welt hört und schaut zu. Es repräsentiert mich ebenso wenig wie Sie", rief die Königin fast anklagend ins 600 Zuhörer zählende Auditorium. "Die Extremisten sind abnorm und abstoßend und müssten jeden Araber kochend vor Wut machen."

Jeder trage Verantwortung. Eine Geschichte wird nicht nur durch eine Ansprache erzählt, sondern auch durch Schweigen. "Und unser Schweigen spricht Bände. Wir sind mitschuldig an ihrem Erfolg. Wenn es je eine Zeit zur Empörung gegeben hat, dann ist sie jetzt gekommen." Im Herzen dieses Angriffs stecke eine Ideologie. "Und wenn Sie glauben, man könne eine Ideologie mit einer Kugel besiegen, dann denken Sie bitte daran, was geschehen ist, nachdem Osama Bin Laden getötet wurde." Sicher, er sei tot, aber seine Hinterlassenschaft sei eine noch stärkere, verzweigte extremistische Bewegung.

Wenn die Araber ihr Vermächtnis und ihre Identität nicht selbst bestimmen würden, dann täten es die Extremisten für sie. "Wenn wir unsere Geschichte nicht schreiben, werden sie es tun." Der einzige Weg, die Jugend vom "Sirenengesang der Extremisten" fernzuhalten, sei es, ihnen Alternativen aufzuzeigen – und dazu sei eine gute Ausbildung die Voraussetzung. "Entweder wir entwickeln unsere Region, oder wir lassen sie durch andere zerstören." Das sei dann ein Rückfall in das dunkle Zeitalter.

Bildung sei der Schlüssel – für Jungen und für Mädchen, ein kleiner Seitenhieb auf die streng konservativen Golfmonarchien. Gut ausgebildete Mädchen und Frauen seien förderlich für die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Länder, sie achteten auf die Gesundheit und Ausbildung ihrer eigenen Kinder und seien damit unentbehrlich für stabile Gesellschaften, die dem Radikalismus widerstehen. Rhetorisch fragte die mutige und engagierte Königin ihre Zuhörer zum Schluss: "Oder warum wohl haben Boko Haram, die Taliban und der Islamische Staat solche Angst vor Mädchen mit Büchern?"

Mein Kommentar:

Hoffentlich hören die Verantwortlichen in der arabischen und islamischen Welt die Worte der Königin und handeln.


20.11.2014

Religionsführer beziehen Stellung gegen IS-Terror

Der selbsternannte Islamische Staat (IS) misshandelt, erobert, foltert und tötet im Namen des Islam. Doch die Gräueltaten der IS-Terroristen stehen im krassen Widerspruch zum Islam und zum Koran. Das ist jetzt eindeutig festgestellt in einer Erklärung islamischer Religionsführer.

Hochrangige Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften haben einhellig die Gewalt der IS-Terrormiliz im Nahen Osten verurteilt. In einer gemeinsamen Erklärung riefen unter anderem geistliche Führer aus Ägypten, Jordanien, Libanon und Saudi-Arabien bei einer Konferenz am Mittwoch in Wien zum Schutz der religiösen Vielfalt im Irak und in Syrien auf. 

Deklaration gegen Gewalt im Namen der Religion

In den beiden Ländern hat der IS weite Landstriche erobert. Jede Person habe unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung das Recht auf menschliche und würdevolle Behandlung, hieß es in der unter anderem von sunnitischen und schiitischen Vertretern unterzeichneten "Wiener Deklaration gegen die Gewalt im Namen der Religion". Gräueltaten im Namen der Religion seien Verbrechen gegen die Menschlichkeit, hieß es weiter.

Die Konferenz wurde vom "Internationalen König Abdullah-Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog" ausgerichtet. Das Zentrum wurde 2012 unter anderem mit Unterstützung der saudi-arabischen und der österreichischen Regierung gegründet. Ziel soll die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Religionen und Zivilgesellschaft sein.

Wegen Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien war die Einrichtung immer wieder in der Kritik. Zuletzt erklärte der zuständige österreichische Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP), das Zentrum dürfe kein Feigenblatt sein, es müsse sich beweisen.

http://www.heute.de/erklaerung-von-wien-is-handelt-gegen-islam-35974274.html

Diese ist ein Bericht auf der Seite www.heute.de

Mein Kommentar:

Wie Herr Kurz (Außen- und Integrationsminister in Österreich) in einem anderen Zusammenhang sagte, darf das Zentrum kein Feigenblatt sein. Es muss zu jeder Menschenrechtsverletzung im Namen des Islams Stellung beziehen.

Wird das Zentrum damit aber die muslimische Bevölkerung erreichen? Werden die Muslime auf aller Welt aufstehen und sagen: „ Der IS ist nicht der Islam, Der IS ist Terrorismus“.

Ich glaube nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Denn wo sind die „Lichterketten“ von Muslime in Deutschland. Als es Anschläge in Deutschland (Solingen, Mölln) gegen muslimische Mitbürger gab, hat sich die deutsche Bevölkerung stark mit den Muslimen solidarisiert. Eine solidarische breite Aktion der Muslime gegen den Terrorismus im Namen des Islams ist bis Heute nicht erkennbar.

19.11.2014

Erdogan: Muslime entdeckten Amerika (vor Kolumbus)

Laut dem Herrn Erdogang (das ist der mit dem großem Präsidentenpalast) haben die Muslime 300 Jahre vor Kolumbus Amerika entdeckt. Sie sollen sogar auf Kuba eine Moschee gebaut haben. Außerdem sollen sie bereits im 7. Jahrhundert den gesamten amerikanischen Kontinent erobert haben.

Doch beweisen kann er es nicht.

Bewiesen ist aber, dass die Dänen bzw. die Wikinger noch früher in Amerika waren. Jetzt werden die Dänen sicherlich die Weltherrschaft antreten wollen un wir müssen alle Dänisch lernen.

Was will uns Herr Erdogan alles noch weiß machen. Vielleicht, dass es eigentlich auf der Welt nur Türken gibt. Jetzt verstehe ich auch den Begriff getürkt. Getürkt steht für gefälscht, falsch nicht wahr, überzogen. Genauso verhält sich dieser Herr Erdogan. Er erzählt uns die Märchen aus 1001 Nacht. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn die meisten Türken dieses nicht glauben würden. Aber ich befürchte, dass die meisten Türken die Lügen von Herrn Erdogan glauben. Noch schlimmer ist, dass die Kinder diese Lügen wahrscheinlich alle in den Schulen lernen müssen.

Vielleicht verbindet sich Herr Erdogan mit Herrn Putin. Beide könnten dann als Märchenonkel durch die Welt ziehen. So etwas passt doch in die Weihnachtszeit.


18.11.2014

Kann kein Geld den Terrorismus besiegen?

Es zeichnet sich ab, dass der UN-Sicherheitsrat Maßnahmen beschließt um den IS-Terroristen den Geldhahn abzudrehen. Gelungen ist, den Weg des Geldes für die IS zu verfolgen. Die Mittel werden durch Ölschmuggel, Sklavenhandel, Antiquitätenhandel und andere Wege erwirtschaftet. Es geht der IS nur um Macht, und für diese Macht braucht man Geld. Wenn es geschafft wird diese Geldströme zu stören, wird auch der Terror vermindert werden können. Es muss nur deutlicher gemacht werden, dass es nicht um den Islam geht sonder nur um Geld und Macht.

Zum wiederholten Male mahne ich an: „wo ist die Stimme und das Aufbegehren des Islams?“


17.11.2014

Angela Merkel hat es satt

Auszüge aus einer Rede von A. Merkel nach dem G20 Gipfel

Die Nachrichtenagentur dpa dokumentiert die Rede (nach einer Mitschrift des Bundespresseamts) in Auszügen.

"... Meine Damen und Herren, wie konnte es vor 100 Jahren zwischen den Völkern und Nationen so weit kommen? (...) Es fehlte der Wille, Differenzen auf friedlichem Wege zu begegnen - auch in der überheblichen Annahme eigener militärischer Überlegenheit. Doch der Glaube, moderne Kriege könnten sich eingrenzen lassen, erwies sich als fataler Irrtum. Aus einer zunächst regionalen Krise auf dem Balkan wurde innerhalb weniger Wochen ein Flächenbrand. (...)

Längst hat eine europäische Rechtsgemeinschaft das prekäre Gleichgewicht wechselnder Staatenbündnisse abgelöst, und dennoch müssen wir erleben, dass es auch in Europa immer noch Kräfte gibt, die sich dem gegenseitigen Respekt und einer Konfliktlösung mit demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln verweigern, die auf das angebliche Recht eines Stärkeren setzen und die Stärke des Rechts missachten.

Genau das ist mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland zu Beginn dieses Jahres geschehen. Russland verletzt die territoriale Integrität und die staatliche Souveränität der Ukraine. Ein Nachbarstaat Russlands, die Ukraine, wird als Einflusssphäre angesehen. Das stellt nach den Schrecken zweier Weltkriege und dem Ende des Kalten Krieges die europäische Friedensordnung insgesamt infrage. Das findet seine Fortsetzung in der russischen Einflussnahme zur Destabilisierung der Ostukraine in Donezk und Lugansk.

"Die Ukraine-Krise betrifft uns alle"

Ich möchte in diesem Zusammenhang an den mutmaßlichen Abschuss des malaysischen Flugzeugs MH17 erinnern. Er hat viele Menschen das Leben gekostet. Unter den Opfern sind 38 Australier und vier Deutsche. Die Ukraine-Krise ist wahrlich keineswegs allein eine regionale Angelegenheit. Nein, an diesem Beispiel sehen wir: Sie betrifft uns alle.

Ich frage: Wer hätte es für möglich gehalten, dass 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, nach dem Ende des Kalten Krieges und der Teilung Europas und dem Ende der Teilung der Welt in zwei Blöcke so etwas mitten in Europa geschehen kann? Altes Denken in Einflusssphären, das internationales Recht mit Füßen tritt, darf sich nicht durchsetzen. Ich bin überzeugt: Es wird sich auch nicht durchsetzen, mag der Weg auch noch so lang, noch so beschwerlich sein und noch so viele Rückschläge enthalten. (...)"

"Es geht nicht nur um die Ukraine"

In einer anschließenden Fragerunde sagte Merkel unter anderem: "Es geht ja nicht nur um die Ukraine. Es geht um Moldawien, es geht um Georgien, wenn es so weiter geht, kann man fragen, muss man bei Serbien fragen, muss man bei den Westbalkanstaaten fragen."

Die EU werde vor Moskau nicht zurückweichen: "Ansonsten muss man sagen: Wir sind zu schwach, passt auf Leute, wir können keinen mehr aufnehmen, wir fragen erst in Moskau nach, ob das möglich ist. So war es ja 40 Jahre lang, und da wollte ich eigentlich nicht wieder hin zurück.“


16.11.2014

Nicht gegen das Völkerrecht verstoßen, sagt der Herr Putin.

Auszüge aus dem Interview mit Herrn Putin (von Herrn Seipel) zeigen, dass Herr Putin der festen Überzeugung ist, nicht gegen das Völkerrecht verstoßen zu haben. Er verweist auch auf das Kosovo, welches sich auf Basis eines Parlamentsbeschlusses von Serbien trennte. Nur bewerben sich hier 2 Länder (Serbien und Kosovo) um die Mitgliedschaft in der Europäischen Union und nicht um eine Mitgliedschaft der Eurasischen Union oder einer Union wo Russland das Sagen hat.

Ich wiederhole mich hiermit mit meiner Einschätzung: Herr Putin hat Angst vor einer Demokratisierung seines Landes und wenn er so weiter macht wird er sein Land in den Abgrund führen. Ich bin mir aber sicher, dass die Bevölkerung Russlands noch rechtzeitig die Reißleine zieht.


13.11.2014

Philae hopst


10 Jahre war Philae unterwegs um auf einem Komet zu landen.

Es ist toll, was für eine wissenschaftliche Leistung vollbracht wurde. Zum ersten Mal gelang die Landung auf einem Kometen. Mir als Laie erschliesst sich zwar nicht voll und ganz, was wir auf der Erde durch diese Leistung als Vorteile verbuchen können.

Vielleicht wird einigen Menschen auf der Erde wieder klar, 

- wie klein und unwichtig wir in der Zeit sind,

- wie klein und unwichtig die Erde im Weltall ist,

- wie schnell alles vorbei sein kann,

- wie, wie …

Da streitet sich auf der Erde Herr Kohl mit Journalisten.

Da bekommen wir das Leiden von über 50 Millionen Flüchtlingen nicht in den Griff.

Da schaffen wir es nicht einen Waldemar vom Saulus zum Paulus zu bringen.

Da schaffen wir…

Frage an Psychologen: Warum sind nicht alle Menschen zum friedlichen Miteinander fähig?


12.11.2014

Wir sind beliebt


Wir sind Weltmeister (im Fußball), wir haben eine gesunde Wirtschaft, wir übernehmen Verantwortung. Das sind die Gründe welche dazu führen, dass wir das beliebteste Land der Welt sind. So teilte das Marktforschungsunternehmen GfK heute in Nürnberg mit.

Amerika rutschte auf den 2. Platz. Russland sank im Ansehen am stärksten und liegt mit Rang 25 in der Gesamtwertung hinter Argentinien, China und Singapur.

50 Nationen wurden in der repräsentativen Online-Studie bewertet, mehr als 20.000 Menschen aus 20 Industrie- und Schwellenländern schätzten zahlreiche Merkmale ein. Neben dem sportlichen Aspekt punktete Deutschland vor allem im Bereich „ehrliche und kompetente Regierung“. Bei „Investitionsklima“ und „soziale Gleichheit“ erzielte die Bundesrepublik die höchsten Punktzahlen, die in der diesjährigen Studie überhaupt gemessen wurden.

Es ist also garnicht so schlecht in Deutschland zu leben.


10.11.2014

Spielt Russland mit dem Feuer?

In den letzten Monaten häufen sich die Zwischenfälle, welche durch Russland ausgelöst werden erheblich. Dieses zeigt eine Analyse vom European Leadership Network.

Das Netzwerk listet hierzu fast 40 Vorfälle auf.

Beispiele:

  • März 2014: Beinahe-Kollision zwischen einer SAS Passagiermaschine mit 132 Personen und einem russischen Aufklärungsflugzeug südlich von Malmö. Das russische Flugzeug übermittelte kene Position.
  • September 2014: Entführung eines esthnischen Agenten durch russische Agenten nach Moskau.
  • Oktober 2014: Anti-U-Boot-Operation welche vermutlich durch ein russisches U-Boot ausgelöst wurde.

Weitere Vorfälle sind in dem Netzwerk aufgeführt. 

Sicherlich sollte man auf Basis dieser Vorfälle nicht von einem neuen kalten Krieg sprechen. Ein Grund ist sicherlich, dass Putin seinen Landsleuten die Stärke Russlands demonstrieren will. Eine Stärke, welche Russland nur auf Grund seiner Rohstoffe hat.

Wenn Russland nicht wieder auf den Westen zugeht, und der Westen wieder Vertrauen in die russische Politik entwickeln kann, wird Russland zerfallen und seine Bevölkerung immer mehr verarmen.


09.11.2014

Es geht immer weiter,

es muss nichts so bleiben wie es war.

Heute ist es 25 Jahre her, dass die ersten Splitter aus der Mauer brachen. Dieses geschah ohnen Schusswechsel, es geschah friedlich. 

Dieses konnte geschehen, da die Menschen in der DDR erkannten, dass die Mauer nicht gegen den Westen sondern gegen sie selbst gerichtet war. Es kann auf Dauer nicht gegen den Freiheitswillen der einzelnen Menschen gehandelt werden. Dieses zeigen immer wieder die Entwicklungen auf der ganzen Welt.

Mit Sicherheit ist dieses auch die Angst, welche die Machthaber in Russland haben. Für mich ist entäuschend wie sich Michael Gorbatschow in seiner Einstellung gewandelt hat. Es ist nicht zu erkennen, dass er Stellung nimmt zu der wirderechtlichen Annexion der Krim durch Russland. Stattdessen sind wieder mal die anderen Schuld. Der Westen hat angeblich nicht genug Rücksicht auf Russland genommen. Der Westen hat sich lt. G. überall eingemischt (Libyen, Syrien, Ukraine, etc.). Aber Herr G. denken Sie daran, keiner kann gegen den Willen der Menschen in einem Land handeln. Dieses sollten sie an dem Beispiel DDR erkannt haben.


Oktober 2014

29.10.2014

Haben wir wieder einen Kalten Krieg?

Müssen wir als Bürger uns Sorgen machen, wenn Russland Flugzeuge und Schiffe hart an die Grenze zur NATO bringt?

Müssen wir uns Sorgen machen, dass wir dieses erkennen, oder nicht erkennen?

Ich glaube: 

Wir müssen uns Sorge machen, dass in Russland die militärischen Kräfte wieder Oberwasser bekommen.

Wir müssen uns Sorge machen, dass es Russland nicht mehr nur um das Wohl des Volkes geht durch eine wirtschaftliche Entwicklung. 

Wir müssen uns Sorge machen, dass es Russlnad immer mehr um den Beweis von Stärke geht.

Ich möchte nicht in Zukunft sagen müssen: Armes Russland.


28.10.2014

Herr Erdogan uns die Suche nach Größe

Kommentar folgt


27.10.2014

Die Hooligans in Köln

Kommentar folgt


26.10.2014

Europa ist willkommener als Russland

Die ersten Hochrechnungen aus der Ukraine zeigen, dass die proeuruopäischen Parteien deutlich gewonnen haben. Auch die prorussischen Parteien werden im Parlament vertreten sein.

Diese beiden Ergebnisse sind positiv zu bewerten.

Es ist zu hoffen, dass die Vernunft auf dem Vormarsch ist. Die Vernunft wäre, dass die Ukraine eine wichtige Brücke zu Russland bildet. Für die Ostukraine und die Krim könnte ein förderatives Model der richtige Weg sein. Dies sollte ein Model wie in Deutschland sein. Alle Teile des Landes müssten sich auf den gemeinsamen Staat Ukraine besinnen. In Deutschland wo es Rheinländer, Sachsen, Bayern, Franken und viele andere Landsmannschaften gibt, welche sich gemeinsam zu Deutschland bekennen, funktioniert es. Warum soll so etwas nicht auch in der Ukraine klappen.


25.10.2014

Herr Cameron hat noch ein Scheckbuch

Die Beiträge zur Europäischen Union werden nach der wirtschaftlichen Leistung des Staates berechnet. Dieses haben alle Staaten der EU vereinbart. Sollte sich die wirtschaftliche Leistung anders entwicklen, dann wird sich auch der Beitrag ändern.

Lieber Herr Cameron:

Sind Sie nicht mehr in der Lage ihren Landsleuten die erfreuliche wirtschaftlichen Entwicklung zu vermitteln?

Sind Sie nicht mehr in der Lage die wirtschaftliche Leistung ihres Landes realistisch vorauszusehen?

Sind Sie nicht mehr in der Lage eine Hochrechnung des Beitrages zu berechnen?

Wenn dieses alles der Fall ist, dann sollten Sie und Ihre Mitarbeiter in der Regierung mit Recht Angst haben vor der nächsten Wahl.

Bitte denken Sie daran: Die Europäische Union wird einen Austritt Großbritanniens aus der EU verkraften. Wird dieser Austritt aber England verkraften? Der Finanzplatz Frankfurt würde sich freuen.


24.10.2014

Klima wird besser, oder?

Die EU-Gipfel einigt sich auf Ziele bis zum Jahre 2030 in einem umfassenden Klima- und Energiepaket. Das Ergebnis wurde zwar abgeschwächt aber es ist ein Ziel der EU und das ist gut. Denn wieder haben wir ein einheitliches EU-Ziel. 

Es zeigt wieder einmal das die Europäische Union funktioniert. Es zeigt wieder einmal, dass man Ziele durch Verhandlungen erreichen kann und nicht durch Drohungen und den Einsatz von Militär (wie in Staat in Osteuropa).

Deutschland sollte die Grenzwerte aber als untere Schwelle betrachten. Hierdurch zeigen wir anderen Mitgliedern der EU eine positive Entwicklung auf, welche auch mit hohen Grenzwerten zu erreichen ist. Die anderen Mitglieder werden dann Ihre Ziele entsprechend nach oben korrigieren. Denn wenn die Menschen in Polen erkennen, dass es auch mit weniger Braunkohle geht werden sie sich dafür einsetzen. Auch in Deutschland wurde über Jahrzehnte der Kohleanteil zurückgefahren, und das geschah mit schmerzlichen Einschnitten.

Weiter muss Europa auch darauf achten, dass die natürlichen Vorraussetzungen erhalten und ausgebaut werden CO2 zu speichern. Europa muss grün bleiben und grüner werden. Dieses bezieht sich nicht auf die Parteien sondern auf die Bäume. Denn grüne Parteien wählen bringt keine Bäume. Bäume schaffen wir nur durch pflanzen und nicht abholzen.

 

23.10.2014

Karstadt fehlt die Perspektive

Heute am 23.10.2014 berät der Aufsichtsrat über die Zukunft des Warenhauses.

Aus meiner Sicht ist die Zeit der Kaufhäuser in der jetzigen Form vorbei. Sie sind nicht mehr der Standard „1000fach alles unter einem Dach“. Dieser Werbeslogan aus vergangenen Jahrzehnten stimmt einfach nicht mehr. 

Vor Jahrzehnten war es für die Verbraucher ein Erlebnis zum Einkaufen in die Stadt und somit in die Kaufhäuser zu gehen. Hier bekam man von den Pralinen bis zum Anzug, vom Kugelschreiber bis zur Lego-Eisenbahn einfach alles. Weiter hat man sich zusätzliche Inspirationen holen können.

Heute ist die Situation eine andere. Es findet sich zum größten Teil nur ein Textilangebot, welches noch nicht einmal attraktiv dargestellt ist. Für technische Angebote soll man ein anderes Haus besuchen. Selbst Häsuer wie KADEWE in Berlin ziehen hauptsächlich die Touristen an, welche aber kaum kaufen. Eine vernünftige Beratung ist selten zu erwarten.

Vereinzelt gibt es positive Beispiele, wie meine Frau und ich im Oktober bei Karstadt in Berlin in der Schuhabteilung erfuhren.

Menes Erachtens ist es wichtig, dass sich das Kaufhaus wieder auf das besinnt, was es am Besten kann:

  • ein attraktives Sortiment, und nicht nur Top-Marken
  • eine hervorragende Fachkompetenz des Verkaufspersonals
  • Integration Technik, Computer mit entsprechender Beratung
  • vollständiges online-Angebot
  • schneller, kostenloser Lieferservice (was ich sehe, kaufe ich und lasse es einen Tag später kostenlos liefern)
  • Darstellung des Angebotes in attraktiver aber nicht überzogener Aufmachung
  • Service Angebote wie zum Beispiel Spieleparadies für Kinder welche während des einkaufs der Eltern beaufsichtigt werden
  • keine 10 € Parkgebühren für 2 Stunden Parken, die Gebühren sollten bis 2 Stunden ab einem Einkaufswert 20 € ersetzt werden
  • sich mal bei Ikea Altona umschauen, denn warum funktioniert Ikea hier und nicht Karstadt (welcher vor Jahren am gleichen Standort war).

Sicherlich haben die Beschäftigten noch mehr Vorschläge.

Trotzdem werden sicher viel Häsuer geschlossen werden müssen. an diesen Standorten können wieder Wohnungen gebaut werden, welche vor Jahrzehnten durch die Kaufhäuser verdrängt wurden. Denn kann Herr Benko mit den Immobilien weiter Geld verdienen.


22.10.2014

Streiken wir mal wieder

Was sind die wirklichen Gründe für die Streiks der Lokführer und der Piloten, welche die Bevölkerung nun schon seit Monaten belasten.

Bei den Lokführern werde ich das Gefühl nicht los, dass sich ein „Asphaltier“ beweisen möchte.

Bei den Piloten frage ich mich, warum Menschen nach ca. 25 Berufsjahren bereits in den Vorruhestand gehen können?

Sollten sich beide Berufsgruppen nicht langsam überlegen ob man in 10 Jahren noch Lokführer und Piloten im heutigen Sinne braucht?

Sollten sich die Piloten nicht überlegen, warum ein gesunder Mensch nicht auch noch mit 67 Jahren fliegen kann. Im Gegenzug ein Pilot, welcher dieses nicht mehr mit 58 Jahren kann finanziell abgesichert in den Vorruhestand geht?

Ich bin zuversichtlich, dass bei beiden Berufsgruppen und bei beiden Arbeitgebern noch genügend gesunder Menschenverstand vorhanden ist, um zu einer Lösung zu finden. Es kann auf Dauer nicht sein, dass öffentliche Verkehrsmittel durch einige hundert Striekende lahmgelegt werden.


21.10.2014

Ukraine verkündete Einigung über Gasversorgung


Am Sonntag verkündete die Ukraine eine Einigung über die Gasversorgung für den Winter 2014/2015. Dieses Meldung wurde am nach dem ASEM Gipfel in den Medien verbreitet. Eine Meldung machte mich nachdenklich (ich zitiere aus der Welt vom 21.10.2014):

"Der russische Präsident Wladimir Putin hatte schon am Freitag gefordert, dass die EU der Ukraine hilft, ihre Schulden zu begleichen. Er nannte dabei Kredite an Kiew oder Bürgschaften.

Dieses Aussage von Herrn Putin zeigt für mich deutlich, dass Herr Putin keine eindeutige Strategie hat, oder er weicht von seiner Großmannssucht ab.

Denn wenn Europa der Ukraine helfen soll (was Putin sagt), dann werden sich die Ukrainer immer stärker an die EU binden und sich von Russland abwenden. Im kollektiven Gedächnis der Bevölkerung wird haften bleiben, dass die EU der Ukraine geholfen hat und nicht Russland. Dieses ist vergleichbar mit der Entwicklung in den 1950er Jahren in Westdeutschland. Die positiven Einschätzungen für die USA waren in der Bevölkerung sehr gefestigt. Man braucht sich nur die euphorischen Staatsbesuche in den 1950er und 1960er Jahren in Erinnerung rufen. Hier wurden die die Präsidenten aus der USA, aus Frankreich und die Queen aus Großbritannien sehr freundlich aufgenommen. All dieses führte zu der friedlichen Entwicklung in Westeuropa und die spätere Integration der Länder aus dem östlichen Europa.

Wir sprechen uns in 10 Jahren wieder. 

Für Russland besteht in einer weisen Politik die Chance der Brücke zwischen Europa und Asien. Denn Russland ist auf beiden Kontinenten vertreten und müsste beide Mentalitäten am besten verstehen.


19.10.2014

Ich war eingefroren!

Wie mag sich ein Kind im Jahre 2034 fühlen, wenn es im Jahre 2049 erfährt, dass die Keimzelle seines Lebens bereits im Jahre 2014 eingefroren wurde? Somit wäre das Kind eigentlich rund 20 Jahre älter.

Wie mag sich ein Kind fühlen, wenn es im Jahre 2040 eingeschult wird und seine Mutter im Alter von 50 Jahren das Kind zur Einshulung begleitet?

Wie mag sich ein Kind fühlen, wenn es praktisch keine Großeltern hat, da diese ja dann bereits 80 Jahre und älter sind?

Mein Appell an alle jungen Menschen ist, das Leben ist nicht nur die berufliche Karriere. Das Leben ist das Leben von 0 -80, 90 oder sogar über 100 Jahre. In dieser langen Zeit haben wir viele Möglichkeiten unser Leben zu gestalten.


18.10.2014

Hennes auf dem Vormarsch

Vor 50.000 Zuschauern gelang dem 1. FC Köln ein eindrucksvoller Sieg über Borussia Dortmund.

Die Tore:

  • 40. Minute 1:0 Vogt durch Vorlage von Risse
  • 48. Minute 1:1 Immobile durch Vorlage von Reus
  • 74. Minute 2:1 Zoller durch Vorlage von Osako


Somit ist Köln zur Zeit 10.

16.10.2014

Wer zuspät kommt…

bestraft das Leben. Dieses sagte vor 25 Jahren Gorbatschow in Berlin.

Herr Putin kam zum ASEM-Gipfel in Mailand zu spät. Er soll sich wie ein Schüler, welcher durch sein Zuspätkommen den Unterricht nicht stören will, an die Dinner-Tafel geschlichen haben. Hier hielt van Rompuy seine Ansprache.

Man wartet nicht auf den kleinen Herrn Putin.

Die Fotos aus der Tagesschau.de und auf bete.de zeigen für mich wieder deutlich folgende Situation:

     Frau Merkel spricht und Herr Putin hört wie ein kleiner Junge zu.

Trotzdem ist es wichtig, dass miteinander gesprochen wird. Es besteht die Hoffnung, dass die Gespräche zu einer Befriedung führen. Es ist zwar immer zu bedenken, dass Herr Putin nicht zuverlässig ist, was sich insbesondere in diesem Jahr bewiesen hat. Nicht vergessen werden darf, dass Russland Teile eines anderen Landes in sein Reich einverleibt hat.


14.10.2014

nach dem 0:2 folgte ein 1:1

Nun sag mal einer, die Deutsche Nationalmannschaft (auch nur Mannschaft genannt) kann sich nicht steigern. Die Mannschaft hat gegen den 70. der Weltrangliste (Posten) mit 2:0 verloren. Nun stand der 62. der Weltrangliste Republik Irland in Gelsenkirchen als Gegener auf dem Rasen. Trotzdem Irland 8 Plätze besser eingestuft ist schaffte es die deutsche Mannschaft ein Unentschieden von 1:1 herauszuholen. Wir können hoffen, dass Deutschland gegen den nächsten Gegner ein Sieg erzielt, da Gibraltar noch hinter Polen und Irland platziert ist.

Warten wir es ab.


13.10.2014

Das Rennen der kleinen Männer!

Da vereinbaren 2 kleine Männer 2010, dass es schön und gut ist in einem Land Autorennen zu veranstalten. Denn das Land braucht Brot und Spiele.

Das Land ist Russland, der Ort ist Sotchi. Hier fanden vor ein paar Monaten die Winterspiele der letzten Olympiade statt. Die kleinen Männer kennt man, also braucht man sie nicht beim Namen zu nennen. 

Der eine Kleine hart vor Wochen eine hohe Millionenstrafe an Deutschland (bzw. Bayern) zahlen müssen, obwohl er sich als unschuldig bezeichnet. Der andere hat gerade angekündigt Soldaten zurückzuziehen, welcher er nach eigenen Aussagen nicht geschickt hat.

Mir ist bewusst, dass ich als kleiner Staatsbürger diese kleinen Menschen nicht ändern kann. Wir können unser Verhalten aber entsprechend anpassen, wie zum Beispiel:

 - keine Formel 1 schauen,

 - keinen Mercedes kaufen,

 - kein Redbull trinken,

 - kein…

Vielleicht merken dann einige doch etwas.

Ich vermute, dass der kleinere der beiden kleinen Männer bereits mit Nordkorea verhandelt und hier das nächste Rennen veranstaltet, denn da zahlt ein kleiner dicker Mann bestimmt viel Geld.


12.10.2014

Die Erdogan-Clique

Ich zitiere aus einem Bericht der FAZ vom 12.10.2014: 

"Als ein Land, das Gruppierungen wie die PKK und den IS bekämpft, ist die Türkei gegen jegliche Art von Terror", Zitat Ende.

Bisher bekämpft die Erdogan-Clique nur die PKK und nicht die ISIS. Nach den Berichterstattungen ist erkennbar warum, denn die Erdogan-Clique meint mit Hilfe der ISIS andere Machthaber im arabischen Raum zu entmachten. Er wird wahrscheinlich wie ein anderer Größenwahnsinniger in den 930er Jahren in Deutschland irgendwann ein Chaos hinterlassen. Ich hoffe, dass das türkische Volk rechtzeitig die Reißleine zieht.

Wir sollten in Deutschland vorsichtig sein, die Türken insgesamt für das Verhalten der Erdogan-Clique verantwortliche zu machen. Ich wundere mich nur, warum man keinerlei kritsche Stimmen von türkischen Bürgern hört. Stattdessen muss man hören und lesen, dass deutsche Journalisten festgenommen werden. Sie wurden deshalb festgenommen, weil sie Ihren Beruf ausüben.

Übrigends das Zitat aus der FAZ soll aus einem Telefonat zwischen den Herren Putin und Erdogang stammen. Da scheinen sich zwei Personen sehr gut zu verstehen. Es verstehen sich zwei Herren gut wie es schon in den 1930er Jahren zwei Herren aus Deutschland und Italien taten.


11.10.2014

Fiebermessen am Flughafen

Nun muss man an amerikanischen Flughäfen sich gefallen lassen, dass „Fieber“ gemessen wird.

Ich kann zwar verstehen, dass mit allen Mitteln die Verbreitung von Ebola verhindert werden soll. Ich frage mich (als Laie) was es hilft, dass bei den Passagieren welche zum Beispiel aus Guinea kommen das Fieber gemessen wird.

  • Was ist wenn der Passagier aus Frankfurt kommt?
  • Was ist wenn der Passagier sich ein Tag vor dem Flug angesteckt hat?
  • Was ist mit der Inkubationszeit von 21 Tagen?


Das paranoide verhalten der USA ist für mich nicht mehr normal. Wann lernen die USA sich Gedanken darüber zu machen, warum etwas passiert. Wann lernen die USA, dass Übel an der Wurzel zu packen. Am Beispiel Ebola sollte die USA (und andere Länder) so viel Menschen und Material in die Regionen senden und den Menschen vor Ort helfen.


10.10.2014

Der Friedensnobelpreis geht an…

Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi.

Dieses ist eine gute Wahl. 

Trotzdem bin ich nicht zufrieden. Mein Wunsch wäre gewesen, dass der Friedesnobelpreis an einen Islamisten geht, 

  • welcher den Frieden in der islamistischen Welt gesichert hat,
  • welche die Grabenkämpfe zwischen den ismlamistischen Glaubensrichtungen beendet hat,
  • welcher dafür sorgte, dass der Westen nicht noch mehr Kontrollen an Grenzen einführt wegen gewaltbereiten Islamisten,
  • welche dafür sorgt, dass in Hamburg und Celle keine gewalttätigen Demonstartionen von Muslimen angezettelt werden.


Ich weiß, dass dieses wahrscheinlich ein frommer Traum bleiben wird.


07.10.2014

Ebola auch in Europa

Jetzt ist der erste Fall in Europa aufgetaucht und viele wundern sich.

Mit Sicherheit werden viele Menschen jetzt behaupten: „ja, da in Spanien“. Wir sollten keine Illusionen haben, denn nichts was auf der Welt geschieht können wir auf immer von Europa und auch vor Deutschland fernhalten.

Es ist notwendig alles zu tun, dass den Menschen geholfen wird, wo sie leben. Albert Schweitzer hat sein Krankenhaus in Lambarene (Afrika) aufgemacht um den Menschen dort zu helfen. Dieses sollten wir grundsätzlich mit allen Hilfsmaßnahmen so halten. 

Helfen sollten wir den Menschen, dass sie in Ihrer Heimat genug Wasser und Essen bekommen. Dann brauchen Sie nicht um ihre Grundbedürfnisse Krieg führen.

Ich weiß, dass die Welt und die Menschen komplizierter sind. Ich halte es mit dem Grundgedanken: „gebt den Menschen Netze um Fische zu fangen, und keine Fische“.


September 2014

30.09.2014

Es ist ein gutes Gefühl die Herren Genscher, Zaoralek und Steinmeier auf dem Balkon zu sehen, welcher vor 25 Jahren die Stelle war, wo Herr Genscher die bekannten legendären Worte sprach: „Liebe Mitbürger ich…“

Es ist ein gutes Gefühl, das es für uns in Mitteleuropa selbstverständlich ist nach Prag, Rom, Stockholm, London und vielen anderen Orten auf der Welt zu fahren auch wenn man aus Leipzig, Rostock, Riga, Warschau und anderen Städten kommt.

Es ist kein gutes Gefühl, wenn in vielen Ländern über Grenzkontrollen diskutiert wird anstatt nach intilligenten Lösungen zu suchen um Menschen zu helfen welche in Mitteleuropa nur Arbeit suchen. Wie würden wir denn dastehen, wenn es die Migration seit den 1960er Jahren nicht geben würde?

Es ist ein Gefühl der Hoffnung, dass immer mehr Menschen und Völker begreifen, dass nicht Waffen und das Töten seiner Mitmenschen uns weiterbringen, sondern nur das Zusammenleben und Zusammenarbeiten. Das Gilt für Europa, Russland und die Ukraine. Das gilt für alle Islamisten. Das Gilt für die ganze Welt. Aber vielleicht bin ich mit dieser Hoffnung ein Träumer.


29.09.2014

"Soll ich dir in die Fresse treten, oder was?“

Dieses hörte man aus dem Hintergrund jemanden schimpfen. 

Die Regierung in Nordrhein-Westfalen hat die Aufgabe Flüchtlinge zu beschützen. Dieses muss nicht unbedingt die Polizei tun, sondern es können auch private Dienste übernehmen. Diese Dienste haben sich aber stengstens an Gesetze zu halten.

Wahrscheinlich hat man wieder die billigsten gesucht und hat jetzt das Desaster. Andere Länder machen sich über ein solches Thema her, wie zum Beispiel heute Russia Today. RT machte mit diesem Thema als Top-Meldung auf.

Hier muss umgehend reiner Tisch gemacht werden, oder wie sehen Sie das Frau Hannelore Kraft?


28.09.2014

Der HSV hat einen Rekord aufgestellt.

Noch nie hat eine Mannschaft in einer Saison so lange gebraucht um ein Tor zu schießen. Jetzt hat es der HSV geschafft. Kurz nach einstellen dieses Rekordes schoss der HSV zwar endlich ein Tor, doch hat er das Spiel mit 2:1 verloren.

Für mich (als Köln-Fan) ist der HSV jetzt der Abstiegskandidat Nummer 1. Ich glaube nicht, dass ich mich täusche.


27.09.2014

Grüne kritisieren das ZDF

…wegen der Berichterstattung über die Ukraine

Die Grünen und die Linke üben Kritik bei der ARD und dem ZDF über die angeblich unausgewogene Berichterstattung der beiden Anstalten. Mit Sicherheit ist zu beanstanden wenn „Nazisymbole“ von Einheiten auf dem Bildschirm erscheinen, welche militärische Einheiten tragen die dem rechten Spektrum in der Ukraine zugeordnet werden. 

Ich halte die Berichterstattung der öffentlich rechtlichen Anstalten für in Ordnung. Jeder sollte den Einsatz der Journalisten in höchsten Tönen würdigen.

Wie stellen sich die Grünen und die Linken, denn zur widerrechtlichen Annektion eines Teils der Ukraine durch Russland?

Es ist beschämend zu sehen wie von gewissen Kreisen immer wieder Russland in Schutz genommen wird. Hierzu braucht man nur die Kommentare von Nutzern auf www.tagesschau.de zu sehen.


26.09.2014

Eine Frau zeigt es den Terroristen des Islams

Das ist ein deutliches Zeichen. Hier zeigt eine Frau den radikalen Islamisten, dass nicht die islamistischen Machos die Macht haben. Die Dame steuert einen Düsenjäger der Vereinigten Arabischen Emirate im Einsatz gegen die ISIS.

Ich (als Mann) habe die leise Hoffnung, dass die Frauen in der ganzen Welt zu mehr Frieden beitragen können, wenn nötig auch mit dem Einsatz militärischer Mittel.


25.09.2014

Deutsche Ärzte sollen Ebola Kranken helfen

Da haben wir in Deutschland einen Gesundheitsminister, welcher sich mit Sicherheit sehr wohl fühlt auf seinem Ministersessel. Erst nachdem die Medien fragen was der Gesundminister zu dem Thema Ebola sagt, meldet er sich nach einiger Zeit. Alle Ärzte und Krankenpfleger welche sich freiwillig melden will er nach Afrika fliegen. Hoffentlich hat die Bundeswehr Flugzeuge welche fliegen.


24.09.2014

Die gelbe Drohne kommt

Wenn die Post oder Hermes oder Amazon oder andere soweit sind, stelle ich gerne mein Grundstück als Landeplatz zur Verfügung. Unser Garten ist 800 qm groß, somit ist für die gelbe, blaue, grüne, rote Drohne genügend Platz vorhanden. Ich freue mich darauf zu beobachten wie den Landeanflug aus meinem Sessel zu beobachten.


23.09.2014

Bomben auf IS

Es ist wohl die einzigste Möglichkeit dem Terror Einhalt zu gebieten.

Für mich ist es wichtig in den Entscheidungen Russland mit einzubeziehen. Wenn dieses der Fall ist, dann kann dieses zur deutlichen Entspannung mit Russland führen.


22.09.2014

IS Truppen setzen immer mehr amerikanische Waffen ein

Nun steckt man in einem Dilemma. Auch Deutschland unterstützt den Irak bzw. die Kurden mit Waffen. Doch wo landen die Waffen? 

Was ich vermisse bei den Konflikten im arabischen Raum ist die große islamische Geschlossenheit gegen die Gewalt. Da reicht es auch nicht, dass am Freitag, den 19.09.2014 ein Aufruf in den Freitagsgebeten durchgeführt wird. Wo sind die Aussagen der islamischen Intelligenz?

Helfen Waffen aus dem Westen? Ich weiß es nicht. Ich habe nur die Befürchtung, dass irgendwann unsere eigenen Waffen dazu genutzt werden uns zu vernichten.


21.09.2014

Demonstration in Moskau gegen Krieg


Wenn auch nur einige Tausende Bürger auf die Straße gingen, so finde ich das ein beruhigendes Zeichen. Es gibt also auch die Möglichkeit andere Meinungen zu zeigen als die, welche in den Medien verbreitet wird. Oder ist das alles auch wieder ein Schachzug von Putins Genossen um zu demonstrieren wie tolerant man von Seiten der russischen Regierung ist. Mich würde nicht wundern, wenn solche Demonstartionen geplant sind. Ich weiß nicht wie ich mein Misstrauen gegenüber Russland (und hier meine ich Regierung und Volk) aus dem Kopf bekommen kann.


20.09.2014

Wo ist die Stärke der Bayern?

Beim HSV schaffen die Bayern nur ein 0:0

Wir werden  im Jahre 2014 / 2015 sicher nicht mehr mit einem Alleingang der Bayern rechnen können. Das 0:0 in Hamburg ist für mich der Beweis, dass die Bayern die Bundesliga in den nächsten Wochen nicht mehr dominieren.

Wie sagt meine Frau immer: „Auch die anderen können Fussball spielen“.


19.09.2014

Die Grünen und die Asylbewerber

Kretschmann und die Grünen Spitze

Herr Kretschmann ist als Minsterpräsident für das Wohl seines Landes verantwortlich. Er ist nicht verantwortlich den Direktiven der Bundespartei zu folgen. Wenn Herr Kretschmann und seine Regierung beschliessen, dass ein Gesetz zum Wohl Ihres Landes dient müssen sie diesem Gesetz zustimmen (so einfach ist das).

Ich vermisse von den Grünen immer mehr die vernünftigen und zukunfstweisenden Ideen. Die Grünen sind für mich immer mehr zu Besserwisser Partei verkommen. Aber Verantwortung übernehmen nur Leute wie Herr Kretschmann.


18.09.2014

Schottland hat gewählt. 

Großbritannien auf dem Weg zur förderalen Struktur?

Mit 55% Nein-Stimmen ist das Ergebnis deutlicher ausgefallen als erwartet. Dieses wird meiner Meinung dazu führen, dass sich auf der Insel der Weg zu förderalen Stukturen ebnen wird.

Denn gegenüber 55% Nein-Stimmen stehen 45% Ja-Stimmen, welches keine Minderheit darstellt. Dieses bedeutet, dass sich eine Diskussion über die die Struktur des Staatsgebildes weiter erhalten wird.

Ich kann mir vorstellen, dass sich Großbritannien zum einem förderalen Staat entwickeln wird mit den Gebieten,

  • England
  • London
  • Wales
  • Nordirland
  • Schottland


Wie ist Ihre Meinung?

Schreiben Sie an helmut@esser-jork.de

M© Helmut Eßer 2014